„Wie viel muss ich in Google Ads stecken?“ Auf diese Frage gibt es keine Pauschalzahl, aber eine Rechnung. Und die zeigt oft, warum kleine Budgets ohne Plan eher Geld verbrennen als Kunden bringen.
So entstehen die Kosten bei Google Ads
Bei Google Ads zahlen Sie in der Regel nicht für die Anzeige selbst, sondern pro Klick. Wie viel ein Klick kostet, entscheidet eine Auktion: Jedes Mal, wenn jemand sucht, konkurrieren alle Werbetreibenden, die auf diesen Begriff bieten. Den Ausschlag geben dabei nicht nur das Gebot, sondern auch die Qualität Ihrer Anzeige und Ihrer Zielseite.
Das heißt: Die Klickpreise hängen stark von Ihrer Branche ab. Wo ein einzelner Auftrag viel wert ist, etwa bei Rechtsanwälten, Sanierungen oder Finanzdienstleistungen, bieten viele Firmen mit, und Klicks werden teuer. In Nischen mit wenig Konkurrenz sind sie deutlich günstiger.
Die Rechnung für Ihr Mindestbudget
Statt zu raten, rechnen Sie rückwärts, von der Anzahl an Anfragen, die Sie haben wollen:
Ein Beispiel mit angenommenen Werten: Ein Installateur möchte 20 Anfragen im Monat. Seine Website verwandelt 5 von 100 Besuchern in eine Anfrage, also 5 Prozent. Ein Klick kostet in seiner Region im Schnitt 2 Euro.
- Benötigte Klicks: 20 ÷ 0,05400 Klicks
- Kosten: 400 × 2 €800 €
- Monatsbudgetca. 800 €
Ihre eigenen Klickpreise sehen Sie vorab kostenlos im Keyword-Planer von Google Ads. Die Conversion-Rate kennen Sie, wenn Ihr Tracking sauber läuft. Wenn nicht, ist das die erste Baustelle.
Warum 300 Euro im Monat oft nichts bringen
Mit einem sehr kleinen Budget hat Google zu wenig Daten, um zu lernen, welche Klicks zu Kunden werden. Die Anzeige läuft dann nur ein paar Stunden am Tag, das Budget ist mittags aufgebraucht, und nach einem Monat liegen vielleicht zwei, drei Anfragen vor. Zu wenig, um irgendetwas zu optimieren, und zu wenig, um eine faire Entscheidung zu treffen, ob Google Ads für Sie funktioniert.
Mit kleinem Budget trotzdem sinnvoll starten
1.Nur die kaufstärksten Begriffe
„Notdienst Installateur 1210“ statt „Installateur“. Wer sehr konkret sucht, will meist sofort beauftragen.
2.Region eng halten
Lieber drei Bezirke mit voller Präsenz als ganz Wien mit halbem Budget.
3.Zeiten steuern
Anzeigen nur dann schalten, wenn Sie auch ans Telefon gehen können. Ein Anruf, der ins Leere läuft, ist ein bezahlter Klick ohne Ergebnis.
4.Ausschließende Keywords von Tag eins
„Gratis“, „Job“, „selber machen“ und Ähnliches ausschließen, bevor der erste Euro fließt.
Und was kostet die Betreuung?
Zum Werbebudget kommt, wenn Sie nicht selbst verwalten, die Betreuung durch eine Agentur. Üblich sind Pauschalen oder ein Prozentsatz vom Werbebudget. Wichtiger als das Modell ist, dass klar ist, was gemacht wird: regelmäßige Auswertung der Suchbegriffe, Anpassung der Gebote, Tests von Anzeigentexten und ein nachvollziehbares Reporting.
Fazit
Das richtige Google-Ads-Budget ist keine Bauchentscheidung. Rechnen Sie vom Ziel rückwärts, starten Sie fokussiert, und sorgen Sie dafür, dass jede Anfrage gemessen wird. Dann sehen Sie nach wenigen Wochen, ob sich jeder Euro lohnt.
Wer seine Kampagnen nicht selbst betreuen will, findet bei unserer Google Ads Betreuung in Wien ein Modell mit Bezahlung pro Anfrage. Die typischen Budgetfresser zeigen wir in 7 Fehler bei Google Ads.
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Mit unserem Preisrechner sehen Sie in wenigen Klicks, mit welchem Budget und welchen Kosten Sie für Ihr Vorhaben rechnen können.
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