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Warum Ihre Google Ads Geld verbrennen: 7 Fehler, die wir bei fast jedem KMU finden

Bild zeigt ein Google Ads Dashboard im Hintergrund und das Google Ads Logo im Fordergrund

Google Ads kann eine der profitabelsten Kundenquellen für Ihr Unternehmen sein. In der Praxis sehen wir aber immer wieder Konten, in denen ein großer Teil des Budgets ohne jeden Nutzen verpufft. Das Problem ist selten die Plattform selbst, sondern ein paar Einstellungen, die niemand hinterfragt hat.

Hier sind die 7 Fehler, die wir am häufigsten finden, und wie Sie sie selbst erkennen.

1.Weitgehend passende Keywords ohne Kontrolle

Wer Keywords auf „weitgehend passend“ (Broad Match) stellt, gibt Google viel Freiheit bei der Interpretation. Ein Umzugsunternehmen, das auf „Umzug Wien“ bucht, erscheint dann plötzlich bei Suchen wie „Umzug Wien Kosten selber machen“ oder „Umzugskartons gratis“. Das sind Menschen, die gerade nicht beauftragen wollen.

Selbst-Check:Öffnen Sie in Ihrem Konto den Bericht „Suchbegriffe“. Das sind die echten Suchanfragen, bei denen Ihre Anzeige geklickt wurde. Wenn Sie beim Durchscrollen öfter den Kopf schütteln, haben Sie ein Problem.

2.Keine ausschließenden Keywords

Ausschließende Keywords sagen Google, wo Ihre Anzeige nicht erscheinen soll. Begriffe wie „gratis“, „Job“, „Ausbildung“, „Gehalt“, „selber machen“ oder „gebraucht“ kosten viele Betriebe jeden Monat bares Geld. Eine gepflegte Ausschlussliste ist eine der schnellsten Maßnahmen mit direktem Effekt auf Ihre Kosten.

3.Suchnetzwerk-Partner und Displaynetzwerk sind aktiviert

Beim Anlegen einer Suchkampagne setzt Google standardmäßig Häkchen bei „Suchnetzwerk-Partner“ und „Displaynetzwerk“. Das heißt: Ihre Suchanzeigen laufen plötzlich auch auf fremden Websites und in Apps, oft mit deutlich schlechterer Qualität. Für die meisten lokalen Dienstleister gilt: beides deaktivieren und die Suchkampagne rein auf die Google-Suche beschränken.

4.Die falsche Standort-Einstellung

Sie wollen Kunden in Wien? Dann reicht es nicht, Wien als Standort einzutragen. In den erweiterten Standortoptionen steht standardmäßig „Präsenz oder Interesse“. Damit sehen auch Menschen in Hamburg oder Zagreb Ihre Anzeige, wenn sie sich irgendwie für Wien interessieren. Stellen Sie auf „Präsenz“ um, also auf Personen, die sich in Ihrer Zielregion befinden oder regelmäßig dort aufhalten.

5.Kein oder fehlerhaftes Conversion-Tracking

Das ist der teuerste Fehler von allen. Ohne sauberes Tracking weiß weder Google noch Sie, welche Klicks zu Anfragen, Anrufen oder Käufen geführt haben. Das Konto optimiert dann auf Klicks statt auf Kunden. Häufige Ursachen: Das Tracking zählt Seitenaufrufe statt echter Anfragen, Anrufe werden gar nicht erfasst, oder ein Consent-Banner blockiert die Messung komplett.

Selbst-Check:Stellen Sie eine Testanfrage über Ihre Website und prüfen Sie am nächsten Tag, ob sie in Google Ads als Conversion auftaucht.

6.Automatisch angewendete Empfehlungen

Google bietet an, „Empfehlungen“ automatisch umzusetzen. Das klingt bequem, bedeutet aber in der Praxis oft: neue Keywords, höhere Budgets und breitere Ausrichtung, ohne dass Sie gefragt werden. Prüfen Sie unter „Empfehlungen“ die Einstellungen zur automatischen Anwendung und deaktivieren Sie alles, was Sie nicht bewusst freigeben wollen.

7.Alle Anzeigen führen auf die Startseite

Wer nach „Badsanierung Floridsdorf“ sucht, will nicht auf einer Startseite landen, die zwölf verschiedene Leistungen auflistet. Er will sofort sehen: Das ist genau das, was ich suche. Eigene Landingpages pro Leistung erhöhen die Anfragequote spürbar und senken gleichzeitig Ihre Klickpreise, weil Google relevante Zielseiten mit einem besseren Qualitätsfaktor belohnt.

Fazit

Keiner dieser Fehler ist kompliziert zu beheben, aber zusammen können sie einen großen Teil Ihres Budgets auffressen. Wenn Sie beim Lesen bei zwei oder mehr Punkten unsicher waren, lohnt sich ein genauer Blick in Ihr Konto.

Sie möchten Ihr Konto nicht selbst durchgehen? Als Google Ads Agentur in Wien prüfen und betreuen wir Ihre Kampagnen, und Sie zahlen nur für echte Anfragen. Mit welchen Kosten Sie rechnen sollten, lesen Sie im Beitrag Google Ads Kosten.

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